Nach dem Training wurden am Samstag nachmittag Prüfungen durchgeführt. Auch drei Basler stellten sich der Herausforderung und bestanden allesamt erfolgreich. Wir gratulieren ganz herzlich Veronika Orasch (1. Dan), Steven Roth (1. Kyu) und Florian Sarkar (2. Kyu). Die Prüflinge wurden gleich im Anschluss von Michael zu einem edlen Tropfen Whisky eingeladen(wofür wir nochmal ganz lieb merci sagen). Für den Rest des Abends war Sayonara-Party im Freizeitraum angesagt, wo man den üblichen Spielen fröhnen, das Tanzbein schwingen oder einfach gemütlich plaudern konnte.
Am nächsten Morgen war Auschecken und das letzte Training angesagt. Trotz Muskelkater, schmerzender Füsse und etlichen blauen Flecken legten sich alle nochmals ins Zeug. Steven erreichte als einziger beim Mini-Wettbewerb das Maximum von fünf Ippon shobu, glücklicherweise blieb ihm aber das Kakarigeiko, das als Belohnung vorgesehen war, erspart. Für die letzte Stunde gab es im Jigeiko noch mal die Möglichkeit, neu Gelerntes anzuwenden und sich beim einen oder anderen Sensei Inputs zu holen.
Nach einem kleinen Mittagessen und vielen herzlichen Abschieden setzte sich der Basler Tross mitsamt schwerem Gepäck in Bewegung richtung Heimat. Die Zugfahrt blieb ziemlich ruhig, da die meisten einfach froh über ein bisschen Ruhe waren und sich erstmal ein Nickerchen gönnten. Zu Hause freuten sich gewiss alle darauf, den Sonntag mit etwas Entspannung ausklingen zu lassen. Bei allen Strapazen war das Trainingslager ein grossartiges und unvergessliches Erlebnis, das alle in ihrem Kendo weitergebracht hat. Und nach Vidans Vorankündigung dürfen wir uns wohl auch nächstes Jahr wieder auf ein solches Trainingslager freuen…
Bericht von Florian Sarkar 8.3.2010
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«Obwohl ich persönlich sehr spät zum Kendo gefunden habe, ist es tief in meiner Seele verwurzelt. Körperlich wie geistig fordert Kendo mich immer wieder zu Bestleistungen heraus.»
